WIENER
STAATSOPER – TANNHÄUSER 2025
TANNHÄUSER | RICHARD WAGNER| NEUINSZENIERUNG VON LYDIA
STEINER VON 2025
„Ein Rromantisches Meisterwerk“
BILD: Ali Meyer in der
Maske | TANNHÄUSER | Staatsoper Wien 2025
ES GEHT UM NICHTS WENIGER ALS UM DIE LIEBE
„Nach dieser fragt die Wartburger Sängergemeinschaft,
nach dieser sucht auch Tannhäuser: Bei der Liebesgöttin Venus
findet er schier endlose Lust, bei der reinen Elisabeth
hofft er Seligkeit zu erlangen. In seinem Schlingern zwischen Befriedigung
und Entsagung, zwischen Schuldgefühl und Protest, im Hin- und Hergerissensein
zwischen Erfüllung und Erhöhung entspricht er ganz der Grammatik
des romantischen Zeitalters – und spricht uns auch heute noch
direkt an.“ *| > © Darstellung |
Wiener Staatsoper
EINE REISE IN DIE WELT DES UNWIRKLICHEN
„Mit einem neuen Tannhäuser als letzte Premiere
der Spielzeit beschloß Philippe Jordan seine Zeit an der Wiener
Staatsoper fulminant und geistreich. Passend dazu ließ Regisseurin
Lydia Steier die Regiekorken knallen.“ […] „Leicht
bekleidete Menschen tanzen eng umschlungen, ausgelassen und in bester
Feierlaune. Alles ist in rotes, grünes und braunes Licht getaucht.
Der Ernst der realen Welt scheint in dieser Kunstsphäre
ebenso wenig von Belang wie Geschlecht oder Kleidung – oder das,
was Letztere auszudrücken vermag. Die Musik pulsiert, ist eruptiv,
lebendig, ein wenig verrucht. Ja, ein Venus-Bacchanal an der Wiener
Staatsoper ist orgiastisch, nebulös, ekstatisch – ein Ort,
an dem man sich gerne verliert.“ *| >
© Theaterkritik | Patrick Erb | concerti.at
DISPUT ZWISCHEN SEX UND ENTHALTSAMKEIT
„Jede Figur hat Charakter und Funktion, präzise überraschen
auch die kleinen Zitatpointen. Der junge Hirte erscheint etwa wie ein
Besucher aus einer überladenen barocken Theaterwelt und Tannhäuser
zückt da und dort das typische weiße Taschentuch von Tenor
Luciano Pavarotti.“ […] „Die Regie verpflanzt das
Finale in die Gegenwart und formt die Figuren zu digitalen Zombies,
die regungslos in Bildschirme starren und die Außenwelt nicht
mehr wahrnehmen.“ […] „Es wurde ein so überraschend kühnes
wie auch praktikables Finale einer überzeugenden Regiearbeit.“
*| > © Theaterkritik | Ljubiša Tošic
| Der Standard
DER ETWAS ANDERE SONG CONTEST
„Regisseurin Lydia Steier nutzt Richard Wagners große
romantische Oper zur Zeitreise durch die bewegte deutsche Geschichte
des frühen 20. Jahrhunderts.“*| > © Theaterkritik | Florian Oberhummer | Salzburger Nachrichten
AUTOR: © Prof. Ali
Meyer | 2025
BILDERSERIEN: © Ali Meyer + Komparserie
+ © Wiener Staatsoper | Michael_Poehn
QUELLEN: Staatsoper Wien | TANNHÄUSER
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