Donnerstag, den 03. April 2025

LAUNEN DER NATUR

Sehr viele Wetterextreme – Starkniederschläge – Stürme – Nachtfröste – bedrohen die Wein- und Kulturblüte. Die Unwetter verursachen immer wieder Schäden in Millionenhöhe. Jahr für Jahr vernichten massive Hagelstürme reihenweise landwirtschaftliche Kulturen. Gerade Wein- und Obstkulturen werden sehr häufig von schweren Hagelunwettern heimgesucht. Die Bundesländer Steiermark und Burgenland sind oftmals die am stärksten Betroffenen.

Die unmittelbaren Folgen solcher Hagelschauer und Frost in den Weingärten sind hohe Einbußen an Qualität und Ertrag. Ein genaues Beobachten des Wetters gehört zum Alltag. Eine präventive Maßnahme zum Hagelschutz durch entsprechende Schutznetzte, wie auch die Frostschutzvorsorge mittels Frostfeuern in den Weinbergen sind zumindest ein Weg der Milderung.

Das Krisenmanagement im Alltag ist die Normalität im Weinbau für einen Winzer, ist man mit den diversen Krankheiten ohnehin beschäftigt, sehr gefordert und final nahezu schon geeicht.

BILD: Hagelnetz Frustar | IN VINO VERITAS | Der Neue Weinbau 4.0

IN VINO VERITASLAUNEN DER NATUR
APPLIKATIONSTECHNIKEN
DER DIGITALE APPLIKATIONSBERATER

Was ist wo los? Im unteren LAUNEN DER NATUR-LEITFADEN » findet man einen Auszug professioneller Wetterdienste und Informationen zur Schadensbekämpfung..


DIE RICHTIGE APPLIKATIONSTECHNIK IM WEINBAU

Pflanzenschutz in Spezialkulturen wie dem Weinbau erfordert eine hohe Sachkenntnis. Es ist Spezialistensache. Um eine Abdrift und Pflanzenschutzmitteleinträge in Oberflächengewässer, Nachbarkulturen und Nichtzielflächen zu vermeiden, muss eine abdriftmindernde Applikationstechnik verwendet werden. Die Weinrebe ist eine Raumkultur und dadurch für die Anlagerung von Pflanzenschutzmitteln herausfordernde Zonen: die Mitte des Rebstockes, die Gescheine und später die Trauben und deren Rückseiten oder die Blattunterseiten. Bei einer sachgerechten Applikation soll zudem ein Teil der Spritzflüssigkeit die Laubwand bis zum äußeren Ende durchdringen. Das gelingt groben Tropfen mit höherer kinetischer Energie besser als sehr feinen Tropfen. Zur Bekämpfung vieler pilzlicher Schaderreger wie Peronospora und Oidium sind mittelgrobe Tropfen vorteilhaft, da sie die Blattunterseiten leichter erreichen, von wo aus sich die Infektionen ausbreiten. Am häufigsten werden derzeit im Weinbau noch die Hohlkegeldüsen ohne Injektortechnik verwendet. Sie zerstäuben die Spritzflüssigkeit in einem kreisrunden Spritzkegel. Ihr optimaler Druckbereich beträgt 5 –15 bar. Das Tropfenspektrum ist extrem fein, daher ist die Gefahr von Abdrift sehr hoch. Seit einigen Jahren geht der Trend im Weinbau zunehmend zu Flachstrahldüsen. Diese werden in Düsen mit und ohne Injektortechnologie unterteilt. Experten halten Flachstrahldüsen mit Injektortechnologie für vorteilhafter, da ihr Tropfenspektrum weniger abdriftgefährdet ist.

Um die Umwelteinflüsse einer Pflanzenschutzmaßnahme zu reduzieren und gleichzeitig eine optimale biologische Wirkung zu gewährleisten, wurden spezielle abdriftreduzierende Düsen wie die kompakte Injektordüse IDK 90-02 entwickelt. Bei ausreichender Wassermenge (400 – 600 l/ha, je nach Anlage, Terminierung, Erziehung und Schaderreger) erzielt diese Art der Applikation eine gute und sichere Anlagerung an die Blattober- und -unterseite, hat aber trotzdem die notwendige Energie, um im Inneren eines Rebstockes eine gute Benetzung bei geringem Abdriftrisiko zu erzielen. Auch werden die Geräte weniger verschmutzt, so dass bei Reinigungsarbeiten weniger punktuelle Pflanzenschutzmitteleinträge anfallen.

QUELLE: © SYNGENTA | Angelika Sontheimer

Vom Austrieb bis zur Lese muß man für einen effektiven Pflanzenschutz sorgen – passend für jedes Rebstadium und nachhaltig durch cleveres Anti-Resistenz-Management. Mit einem zielgerichteten Einsatz bewährter Produkte erhält man gesunde Trauben – und am Ende einen überzeugenden Wein. Die modernste Technik hat auch hier Platz gegriffen. Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist eine der komplexesten Aufgaben in der Landwirtschaft. Die wechselhaften Wetterbedingungen und die richtigen Geräteeinstellungen sind entscheidend für den Erfolg der Applikation. Mit der neuen Cropwise Spray Assist App auf dem Handy unterstützt Syngenta, den richtigen Applikationstermin, die passende Düse und die optimalen Geräteeinstellungen wie Druck, Fahrgeschwindigkeit und Wasservolumen, zu finden. Mit der App hat man das Spritzwetter immer griffbereit und erhält mit nur wenigen Klicks die optimalen Einstellungen für die nächste Applikation. Die Installation der APP ist kostenlos.

BILDER: © SYNGENTA

 


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